Zwischen Mandat, Machbarkeit und Momentum

KI-Manager-Kompass 2026: die Studie für den Mittelstand

Viele Unternehmen haben jetzt KI-Manager. Aber wie sieht ihre Rolle aus und was dürfen sie  entscheiden? Diesen und vielen weiteren Fragen sind wir nachgegangen – mit 110 Befragungen und 12 Tiefeninterviews mit KI-Managern aus mittelständischen Unternehmen.
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Status Quo: KI im Mittelstand

KI-Verantwortliche sind da, haben aber oft kein klares Mandat

KI-Verantwortliche in deutschen Unternehmen tragen strategische, operative und koordinierende Aufgaben. Aber oft gleichzeitig, oft allein. Formale Zuständigkeit bedeutet noch kein echtes Entscheidungsmandat. Und genau das wird zum strukturellen Problem.

Zuständig, aber nicht befugt

52 % der KI-Verantwortlichen sind formal gesamtzuständig, 59 % verfügen über ein eigenes Budget. Doch Zuständigkeit ist nicht gleich Entscheidungsbefugnis. Strategie, Umsetzung und Koordination liegen in einer Hand – die formalen Befugnisse dafür fehlen.

Struktur als Nachgedanke

26 % sehen die größte Lücke bei der Bewertung neuer KI-Use-Cases, weitere 26 % beim Datenzugang. 23 % nennen ungeklärte Verantwortlichkeiten zwischen Fachbereichen, IT und Management. Regeln kommen oft zu spät – wenn die Probleme längst entstanden sind.

IT-Thema statt Führungsaufgabe

27 % nennen als größte Hürde, dass KI im Unternehmen noch als IT-Thema wahrgenommen wird – nicht als Führungsaufgabe. Der Widerstand sitzt selten in der Belegschaft, sondern im mittleren Management, das KI befürwortet, aber die eigene Entscheidungslogik nicht angepasst hat.

Die Studie von NEXperts

Nicht das Tool ist das Problem – sondern Mandat, Governance und Führung.

Der KI-Manager Kompass 2026 zeigt, wie KI-Verantwortliche im Mittelstand heute arbeiten – wo Rollen strategisch verankert sind und wo KI noch als Zusatzaufgabe neben dem Tagesgeschäft läuft. Viele Unternehmen nutzen bereits KI. Die eigentliche Frage liegt nicht mehr beim Tool.

Zur Methodik

Fundiert. Praxisnah. Fokussiert auf den Mittelstand.

Die Studie basiert auf einer quantitativen Online-Befragung von 110 Personen mit explizitem KI-Bezug in ihrer Rolle sowie 12 qualitativen Tiefeninterviews. Erhoben wurde im März 2026 über die Plattform appinio. Untersucht wurde, wie KI im Mittelstand gesteuert wird, welche Rollen Verantwortung tragen und warum Wirkung häufig hinter der Ambition zurückbleibt.

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Mockup NEXperts KI-Manager-Kompass

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In vielen Unternehmen fängt es so an

KI-Rolle geschaffen, Ambitionen formuliert, los geht’s. Und dann merkt man irgendwann, dass die strukturellen Grundlagen fehlen. Wenig Mandat, ungenügende Governance, kein gemeinsames Verständnis davon, wer was entscheidet. Nicht weil der Wille fehlt – sondern weil die organisatorischen Voraussetzungen noch nicht da sind. Manche Ergebnisse dieser Studie sind unbequem. Aber sie sind wichtig zu kennen. Denn am Ende geht es bei KI-Transformation nicht um Technologie. Es geht um Menschen, die mit besseren Strukturen mehr bewegen können.

Michael Quast, Geschäftsführer NEXperts

Portrait Michael

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Mit dieser Studie schauen wir genau hin 

Wie arbeiten KI-Verantwortliche in deutschen Unternehmen wirklich? Welche Strukturen tragen sie, welche fehlen? Und wo bleibt Wirkung aus, und warum? Manche Ergebnisse sind unbequem. Aber sie sind wichtig zu kennen, weil sie zeigen, wo wirklich angesetzt werden muss. Wer sie ernst nimmt, hat eine klare Grundlage für bessere Entscheidungen. Denn am Ende geht es bei KI-Transformation nicht um Technologie. Es geht um Menschen, die mit besseren Strukturen mehr bewegen können.

Armin Noack, Head of AI Transformation

Was der KI-Manager Kompass 2026 liefert

Reale Einblicke statt Hochglanz

Nicht Meinungen, sondern Daten: 110 Befragungen zeigen, wie KI-Rollen im Mittelstand heute tatsächlich aussehen.

Strukturelle Stolperfallen klar benannt

Die Studie zeigt, warum KI-Projekte stocken – obwohl Budgets vorhanden sind: fehlende Entscheidungsrechte, unklare Governance, zu späte Strukturen.

Organisatorische KI-Reife messbar gemacht

Vier Indizes bilden ab, wo Unternehmen wirklich stehen: bei Zielklarheit, Governance, Veränderungsreife und Wirkungsorientierung.

Führung als entscheidender Faktor

Der Widerstand sitzt selten in der Belegschaft – sondern im mittleren Management und in Führungsetagen, die ihre eigene Entscheidungslogik noch nicht angepasst haben.

Konkrete Stellschrauben für nächste Schritte

Klare Mandate, frühe Governance, sichtbare Führung – die Studie benennt, was einen strukturellen Vorsprung erzeugt.

Portrait of the sales contact Brendan

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